Tag: Wahrnehmung

0 Wie das Gehirn scharfes Sehen vorgaukelt In: Forschung // 31. Oktober 2014

Das Nervensystem greift auf frühere Seherfahrungen zurück, um vorauszusagen, wie unscharfe Objekte scharf aussehen könnten. Zu diesem Schluss kamen Psychologen der Universität Bielefeld.

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0 Neue Erkenntnisse zu Einfluss emotionaler Bilder aufs Gehirn In: Forschung // 23. November 2011

Wissenschaftler der Universität Leipzig haben in einer Studie neue Erkenntnisse über den Einfluss emotionaler Ereignisse und Bilder auf das menschliche Gehirn gewonnen. Eine Arbeitsgruppe von Psychologen um Prof. Dr. Matthias Müller fand in ihren mehrjährigen Forschungen heraus, dass emotionale Bilder oder Ereignisse in unserer Umwelt vom Gehirn immer wahrgenommen werden – egal, was man zum entsprechenden Zeitpunkt gerade tut. Ihre Forschungsergebnisse wurden vor kurzem in der renommierten Fachzeitschrift “The Journal of Neuroscience” veröffentlicht.
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2 Riskiowahrnehmung nach Fukushima In: Forschung // 28. März 2011

Nach dem Reaktorunfall in Japan werden unter anderem in der Medienberichterstattung die Reaktionen nicht nur der deutschen Bevölkerung auf diesen Vorfall diskutiert. Dennoch liegen bislang keine wissenschaftlichen Befunde vor, wie stark und wie nachhaltig eine solche Katastrophe tatsächlich die Risikowahrnehmung von Menschen beeinflusst. Eine aktuelle psychologische Studie der Universität Konstanz ergründet nun anlässlich des Reaktorunglücks von Fukushima systematisch die Wahrnehmung von Risiken – und untersucht ambivalente Einstellungen, die sich ergeben können, wenn eine Technologie zugleich erhebliche Risiken birgt, aber auch umfassende Chancen bietet.
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1 Die Mondtäuschung In: Forschung // 18. Februar 2011

Heute ist es wieder so weit: der tiefstehende Vollmond wirkt ungewohnt groß. Doch es handelt sich um eine Wahrnehmungstäuschung, die Psychologen die Mondtäuschung nennen: der Mond, der knapp über dem Horizont steht, wirkt viel größer als hoch oben am Himmel. Spekulationen über physikalische Ursachen lassen sich mit Mondphotos  widerlegen: Der Durchmesser der Mondscheibe ist indes immer gleich. Die Mondtäuschung läßt sich  darauf zurückführen, daß dem Auge die Tiefeninformation fehlt, wenn der Mond hoch steht. Eine Rolle spielt auch der Kontext, die Objekte in der Nähe des Mondes am Horizont, die wahrgenommene Größe beeinflussen.

Mehr lesen unter www.sternengucker.de (kurz und knapp) oder ausführlicher www.psy-mayer.de

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0 Kein Schwein ruft mich an In: Forschung // 4. Februar 2011

Wer viel zu selten angerufen wird, sollte vielleicht einmal seine Telefonnummer genauer betrachten. Ergibt die Ziffernfolge als SMS-Text geschrieben nämlich ein Wort mit unangenehmem Beigeschmack, fühlen sich potenzielle Anrufer beim Wählen möglicherweise unwohl – selbst wenn sie gar nichts von der wörtlichen Bedeutung wissen.
34,4 Milliarden SMS wurden nach Angaben des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien Bitkom im Jahr 2009 in Deutschland versendet. Jeder Deutsche hat somit im Durchschnitt 420 der kurzen Textnachrichten in sein Handy eingetippt. Welche Konsequenzen regelmäßiger SMS-Versand haben kann, hat der Würzburger Psychologe Dr. Sascha Topolinski untersucht – allerdings aus einem überraschenden Blickwinkel. Die Ergebnisse seiner Arbeit hat die Fachzeitschrift Psychological Science jetzt veröffentlicht.

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