Tag: Schlaf

0 Schlaf nach dem Lernen ist wichtig für das Langzeitgedächtnis von Kleinkindern In: Erziehung & Familie / Forschung // 29. Januar 2015

Forscherinnen aus Bochum und Sheffield testen deklaratives Gedächtnis von Säuglingen

Schlaf festigt Erinnerungen – und zwar nicht nur bei Erwachsenen, sondern schon bei Kleinkindern im ersten Lebensjahr. Das zeigten Forscherinnen um Dr. Sabine Seehagen von der Ruhr-Universität Bochum erstmals mit einem Versuchsdesign, das deklarative Erinnerungen, also Erinnerungen an Fakten und Ereignisse erfasst. Schlaf nach dem Lernen scheint für Kleinkinder somit wichtig für das Langzeitgedächtnis zu sein, folgern die Forscherinnen. Sie berichten in der Zeitschrift „PNAS“.

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0 Angst vor Spinnen? Ein Nickerchen könnte helfen In: Psychotherapie // 28. Oktober 2013

Eine neue Studie belegt, dass Schlaf den Therapieerfolg bei Phobien fördert

Die berühmte Couch der Psychotherapeuten könnte ein unerwartetes Come-back erfahren: einfach, um nach einer Sitzung zur Behandlung von Phobien, Ängsten und Depressionen zu ruhen und ein kleines Nickerchen zu machen. Es ist bekannt, dass eine Mütze Schlaf nach dem Lernen hilft, das unmittelbar zuvor Gelernte besser zu behalten. Bislang wurde dieses Wissen jedoch noch nicht auf die Zusammenhänge des emotionalen Lernens in der Psychotherapie angewandt. Psychologen konnten jetzt in einer Studie zeigen, dass Schlaf unmittelbar nach therapeutischen Maßnahmen die Wirksamkeit der Behandlung verbessern kann. Prof. Dr. Jürgen Margraf, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) und Humboldt-Professor an der Ruhr-Universität Bochum, berichtet mit seinen Kollegen in der Zeitschrift „Psychological Medicine“.

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0 Langschläfer genetisch vorprogrammiert In: Forschung // 5. Dezember 2011

Menschen, die gerne ausschlafen, können jetzt eine gute Entschuldigung dafür haben. Diese Vorliebe ist laut Wissenschaftlern der University of Edinburgh und der Ludwig-Maximilians-Universität München zumindest teilweise genetisch bedingt. Das Team um Jim Wilson analysierte die Daten von mehr als 30.000 Menschen in ganz Europa. Es zeigte sich, dass jene die über das Gen ABCC9 verfügten, rund 30 Minuten mehr Schlaf pro Nacht brauchten. Einer von fünf Europäern trägt dieses Gen laut den in Molecular Psychiatry veröffentlichten Studienergebnissen in sich.

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0 ADHS bei Erwachsenen – Universitätsmedizin Rostock erforscht optimale Diagnostik und Therapie In: Forschung // 2. Dezember 2011

„Ob Menschen Frühaufsteher oder Nachtschwärmer sind, ist zumindest teilweise genetisch vorprogrammiert; und dieses „genetische Programm des Tag-Nacht-Rhythmus“ scheint bei Menschen mit ADHS fundamental gestört zu sein“, sagt Professor Dr. Dr. Johannes Thome. Er ist seit über einem halben Jahr Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Rostock. Zuvor war der 44-jährige Arzt Inhaber des Lehrstuhls für Psychiatrie an der Universität Swansea in Wales/ Großbritannien. Von dort hat er den Forschungsschwerpunkt ADHS bei Erwachsenen („Zappelphilipp-Syndrom“) nach Rostock mitgebracht und etabliert ihn neben der Demenzforschung an der Rostocker Psychiatrischen Universitätsklinik. Die Erwachsenenpsychiatrie beschäftigt sich weltweit mit diesem Thema erst seit wenigen Jahren“, sagt Professor Thome, der auch als Secretary General im Vorstand der World Federation of ADHD (Weltgesellschaft für ADHD) ist. „Es ist Anliegen unserer Klinik, für erwachsene ADHS-Patienten eine optimale Diagnostik und Therapie anzubieten, die zu einer verbesserten Lebensqualität führt“, gibt Prof. Thome das Ziel seiner vor.

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0 Träume lindern schmerzvolle Erinnerungen In: Forschung // 24. November 2011

Hoffnung auf neue Therapien für posttraumatisches Stresssyndrom

Wissenschaftler der University of California haben mit Scans untersucht, wie das Gehirn mit der Erinnerung an unangenehme oder traumatische Ereignisse während des Schlafes umgeht. Das Team um Matthew Walker hat Freiwilligen emotionale Bilder gezeigt und scannte sie, als sie diese Bilder mehrere Stunden später wieder sahen. Jene Teilnehmer, denen erlaubt worden war zu schlafen, wiesen in Regionen des Gehirns, die mit Gefühlen in Zusammenhang stehen, weniger Aktivität auf. Stattdessen war jener Bereich aktiver, der mit rationalem Denken in Verbindung steht.
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0 Vergessen ist Teil der Erinnerung In: Forschung // 23. Oktober 2011

Gehirn ohne Entrümpeln des Gedächtnisses überfordert

Zu Unrecht wird das Vergessen meist negativ gesehen. Denn unser Gedächtnis funktioniert nur deshalb, da wir uns von überflüssigen Teilen des Gespeicherten wieder trennen können, berichten US-Forscher im Fachblatt “Current Directions in Psychological Science”. “Ohne Vergessen würden die Erinnerungen unser Leben überschwemmen, das Lernen unmöglich machen und das Gehirn überfordern”, betont Studienleiter Ben Storm von der University of Illinois.

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