Tag: Gedächtnis

0 Schlaf nach dem Lernen ist wichtig für das Langzeitgedächtnis von Kleinkindern In: Erziehung & Familie / Forschung // 29. Januar 2015

Forscherinnen aus Bochum und Sheffield testen deklaratives Gedächtnis von Säuglingen

Schlaf festigt Erinnerungen – und zwar nicht nur bei Erwachsenen, sondern schon bei Kleinkindern im ersten Lebensjahr. Das zeigten Forscherinnen um Dr. Sabine Seehagen von der Ruhr-Universität Bochum erstmals mit einem Versuchsdesign, das deklarative Erinnerungen, also Erinnerungen an Fakten und Ereignisse erfasst. Schlaf nach dem Lernen scheint für Kleinkinder somit wichtig für das Langzeitgedächtnis zu sein, folgern die Forscherinnen. Sie berichten in der Zeitschrift „PNAS“.

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0 Vom Vergessen und Erinnern In: Forschung // 30. April 2013

Unter welchen Umständen erinnern sich Menschen gut an Aufgaben, die sie in der Zukunft erledigen müssen? Welche Faktoren sind verantwortlich, wenn sie den Job dann doch vergessen? Dies untersucht der Psychologe Tobias Grundgeiger am Institut für Mensch-Computer-Medien.

Vergleichbare Situationen hat jeder schon einmal erlebt: Man sitzt an einer Arbeit und hat dabei im Hinterkopf, dass man in einer halben Stunde beim Zahnarzt anrufen und einen Termin vereinbaren muss. Ein plötzliches Klingeln an der Haustüre erzwingt eine Unterbrechung: Die Nachbarin fragt, ob man ihr mit ein paar Eiern aushelfen kann. Stunden später fällt einem siedend heiß ein, dass man den Anruf beim Zahnarzt vergessen hat.
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0 Türen machen vergesslich In: Forschung // 22. November 2011

Gehirn löscht beim Verlassen des Raumes Informationen

Die Frustration, beim Betreten eines Raumes zu vergessen, was man gerade suchen oder tun wollte, kennen viele aus dem Alltag. US-Psychologen liefern nun eine Erklärung für dieses Phänomen. “Türen sind wie Grenzen, die unser Denken in Ereignisse untergliedern. Durchschreitet man sie, trennt unser Gehirn seine Aktivität in Episoden und räumt sie dabei auch weg. Deshalb ist es schwieriger, sich in einem anderen Raum zurückzuerinnern”, sagt Studienleiter Gabriel Radvansky von der Notre Dame Universität.

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0 Vergessen ist Teil der Erinnerung In: Forschung // 23. Oktober 2011

Gehirn ohne Entrümpeln des Gedächtnisses überfordert

Zu Unrecht wird das Vergessen meist negativ gesehen. Denn unser Gedächtnis funktioniert nur deshalb, da wir uns von überflüssigen Teilen des Gespeicherten wieder trennen können, berichten US-Forscher im Fachblatt “Current Directions in Psychological Science”. “Ohne Vergessen würden die Erinnerungen unser Leben überschwemmen, das Lernen unmöglich machen und das Gehirn überfordern”, betont Studienleiter Ben Storm von der University of Illinois.

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0 Vergeßlich durch zu viel Googeln In: Medien // 18. Juli 2011

Der globale Informationsspeicher Internet verhilft Usern und ihrem Gedächtnis zu einer starken Entlastung. Allerdings macht er auch vergesslich. Zumindest organisieren wir dadurch die Art neu, wie wir uns erinnern, formuliert es Psychologin Betsy Sparrow von der Columbia University. Dabei kommt dem Wissen, wo eine Information gefunden werden kann, eine größere Bedeutung zu als der Information selbst. Google und Co haben die Funktionsweise unseres Erinnerungsvermögens verändert.

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