Kategorie: Erziehung & Familie

0 Schlaf nach dem Lernen ist wichtig für das Langzeitgedächtnis von Kleinkindern In: Erziehung & Familie / Forschung // 29. Januar 2015

Forscherinnen aus Bochum und Sheffield testen deklaratives Gedächtnis von Säuglingen

Schlaf festigt Erinnerungen – und zwar nicht nur bei Erwachsenen, sondern schon bei Kleinkindern im ersten Lebensjahr. Das zeigten Forscherinnen um Dr. Sabine Seehagen von der Ruhr-Universität Bochum erstmals mit einem Versuchsdesign, das deklarative Erinnerungen, also Erinnerungen an Fakten und Ereignisse erfasst. Schlaf nach dem Lernen scheint für Kleinkinder somit wichtig für das Langzeitgedächtnis zu sein, folgern die Forscherinnen. Sie berichten in der Zeitschrift „PNAS“.

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0 Wenn Eltern Hilfe brauchen In: Erziehung & Familie // 18. März 2014

Nicht alle Geschwister beteiligen sich an der Pflege, zeigt eine neue Studie

Geschwister pflegen ihre Eltern, wenn diese alt und hilfsbedürftig werden, nicht in gleichem Umfang. In 75 Prozent aller Fälle übernimmt ein einzelnes Kind die Pflege. Die Mütter werden in erster Linie von den Töchtern gepflegt. Söhne sind nach wie vor seltener bereit, die Pflegearbeit allein zu leisten. In Familien ohne Töchter teilen sich mehrere Brüder die Pflege häufig untereinander auf. Zu diesem Ergebnis kommt WZB-Forscher Marcel Raab in einer Studie, die er jetzt gemeinsam mit Henriette Engelhardt (Universität Bamberg) und Thomas Leopold (Universität von Amsterdam) veröffentlicht hat. Warum sich Geschwister unterschiedlich stark bei der Pflege der Eltern engagieren, haben die Forscher mit Hilfe amerikanischer Daten untersucht.

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0 Welchen Einfluss hat unsere Kindheit auf unsere Beziehung zu den eigenen Kindern? In: Erziehung & Familie // 2. September 2013

Wie lässt sich die Weitergabe von Gewalt über Generationen verhindern? Bundesforschungsministerium fördert Verbundstudie mit 2,4 Mio. Euro

Eltern wollen das Beste für ihre eigenen Kinder. Welche Rolle spielen dabei aber ihre eigenen Kindheitserfahrungen? Was befähigt Eltern dazu, ihre positiven Kindheitserlebnisse auch in Stresssituationen der Elternschaft an die eigenen Kinder weiterzugeben? Wer in seiner Kindheit Gewalt oder Vernachlässigung erlebt hat, trägt ein erhöhtes Risiko, diese negativen Erfahrungen an sein Kind weiter zu geben. Was befähigt Betroffene dazu, mit dem eigenen Kind dennoch einen besseren Weg zu gehen? Welche Faktoren tragen dazu bei, dass Mütter eine feinfühlige Beziehung zu ihrem Kind aufbauen? In der Studie „Meine Kindheit – Deine Kindheit“ suchen erstmals in Deutschland Psychologen, Biologen und Mediziner durch einen umfassenden Blick auf Mutter und Kind gemeinsam Antworten auf diese Fragen – die nahe liegen, aber bisher kaum wissenschaftlich untersucht wurden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Verbundstudie über drei Jahre mit 2,4 Mio. Euro.

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0 Kinder teilen vermehrt durch Freiwilligkeit In: Erziehung & Familie // 22. August 2013

Experimente mit Drei- bis Fünfjährigen zeigen eigene Bereitwilligkeit

Damit Kinder lernen, ihre Spielsachen zu teilen, sollten sie nicht dazu gezwungen werden. Denn das hat einen Einfluss auf das spätere Leben, wie die Psychologen Nadia Chernyak und Tamar Kushnir von der Cornell University herausgefunden haben. Die Forscher haben Drei- bis Fünfjährige in drei Gruppen getestet. Sie gaben jedem Kind eine Puppe und einen Aufkleber – mit überraschendem Ergebnis.

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0 Finanzielle Lage gibt nicht den Ausschlag In: Erziehung & Familie // 11. Mai 2013

Bei Familien, deren finanzielle Lage infolge fehlender regelmäßiger Erwerbseinkünfte oder hoher Mietkosten im untersten Bereich liegt, zeigt sich ein leicht verringertes Wohlergehen der Kinder. Auch ist deren Gesundheitszustand schlechter als bei den Familien mit mittlerem oder höherem Einkommen – und der Gesundheitszustand der Kinder wirkt sich ebenfalls negativ auf das Gesamtwohlergehen aus. Allerdings weisen die Bochumer Forscher nach, dass eine schwierigere finanzielle Lage der Familie sich wenig oder gar nicht auf die Indikatoren des Wohlergehens von Kindern auswirkt, wenn die Mütter täglich Zeit mit kindbezogenen Aktivitäten wie Singen oder Vorlesen verbringen oder ein Angebot der Kinderbetreuung nutzen. Auch bei Kindern mit Migrationshintergrund ergeben sich in den meisten Altersstufen die gleichen Wohlergehenswerte wie bei Kindern ohne Migrationshintergrund. Ob und in welchem Umfang die Mutter erwerbstätig ist, hat ebenfalls weder positive noch negative Auswirkungen auf das Wohlergehen des Kindes.

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0 Väter und Teenager: Kinderwunsch bestimmt Beziehung In: Erziehung & Familie // 8. Mai 2013

Die Beziehungen von Vätern zu ihren Kindern im Teenageralter sind offenbar stark von der Art ihres früheren Kinderwunsches geprägt: Je bewusster dieser ausfiel, desto stärker engagieren sich die Väter im Alltag für ihre Kinder. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Zentrums Gender Studies der Universität Basel. Erstmals wurden dabei die Sichtweisen von Vätern und Teenagern auf ihre Beziehung untersucht.

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