Kategorie: Notfallpsychologie

0 Kein Forum für Amokläufer In: Notfallpsychologie // 25. Juli 2011

Obwohl der Osloer Amoklauf weltweit für enormes Informationsbedürfnis sorgt, sollten sich Medien davor hüten, zu Handlangern des mutmaßlichen Täters zu werden. Erlaubt man ihm, sich selbst zu inszenieren, erreicht er damit nur sein Ziel. Zudem erhöht die Täter-zentrierte Darstellung das Risiko von Nachahmung, betonen Spezialisten für Gewaltprävention gegenüber pressetext infolge des Massakers in der norwegischen Hauptstadt und auf der Insel Utoya. Mindestens 93 Menschen kamen dabei am Freitag der Vorwoche ums Leben.

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0 Mehr traumatisierte Soldaten In: Notfallpsychologie // 28. Januar 2011

Der Einsatz in Afghanistan bedeutet für viele Bundeswehrsoldaten  eine psychische Belastung. Viele erleiden nach ihrer Rückkehr posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS). Alltägliche Begebenheiten können bei Betroffenen plötzlich Erinnerungen an Kriegserlebnisse hervorrufen. Die Symptome der PTBS, wie Schlafstörungen oder erhöhte Reizbarkeit sind vielfältig und manchmal erst nach Wochen erkennbar. Erkrankte Soldaten brauchen psychotherapeutische Hilfe, doch im Einsatz sind drei Psychologen für 4.575 Soldaten zuständig.

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0 Programmtipp: Spiegel TV zu Amok In: Notfallpsychologie // 15. Oktober 2010

Deutschland ist nach den USA das Land mit den meisten Amokläufen. Waren Amokläufe Anfang des Jahrzehnts in der Polizeiarbeit ein nahezu unbekanntes Phänomen, gehört das Training für den Ernstfall heute zum Pflichtprogramm jedes Polizeibeamten. In der großen Samstags-Dokumentation „Amok – Anatomie des Unfassbaren“ (am 16. Oktober um 20:15 Uhr bei VOX) spricht SPIEGEL TV mit Kriminologen, Psychologen, Konfliktforschern und Einsatzbeamten u.a. an den Beispielen Winnenden, Erfurt und Emsdetten über die Gründe und Ursachen eines Amoklaufs. Zu Wort kommen neben den Experten auch Zeugen und Hinterbliebene.

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0 Nach der Rettung In: Notfallpsychologie // 14. Oktober 2010

Die Welt nimmt Anteil an der glücklichen Rettung der 33 chilenischen Bergleute. Auf allen Programmen laufen Sondersendungen und werden vorzugsweise mit psychologischen Experteninterviews garniert. Hier ein positives Beispiel, wie die Traumaexpertin Gisela Bartling das Ereignis verständlich erklärt ohne in wilde Spekulationen zu verfallen.

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0 Día D – der Tag der Rettung In: Notfallpsychologie // 12. Oktober 2010

Bei der Bergung der 33 in Chile verschütteten Minenarbeiter helfen auch Psychologen mit ihrem Fachwissen. Die Bergung soll ab Mittwoch beginnen, wenn der Rettungsschacht mit langen Stahlröhren gesichert wurde. In einer Stahlkapsel sollen die Männer dann aus 700 Metern Tiefe an die Oberfläche gezogen werden. Es wird vermutlich eine Stunde dauern wird, einen Kumpel in einer engen Rettungskapsel aus der Tiefe hochzuziehen und diese wieder herabzulassen. Diese Situation ist dazu angetan Ängste auszulösen oder zu verstärken. Also bekommen die Männer einen kalorienhaltigen Drink und werden nicht ohne Funkkontakt gelassen.

Noch wichtiger ist die Vorbereitung durch die  Psychologen auf den “Día D”, den Tag der Entscheidung, vor. Dazu stützen sie sich angeblich auf Methoden der Raumfahrtbehörde NASA, wie sich das Wiedersehen mit den Angehörigen gestalte und wie mit Journalistenfragen umzugehen sei. “Nach einer so langen Zeit der Trennung sind die Erwartungen auf beiden Seiten sehr hoch – doch oft erfüllen sie sich nicht genauso, wie man es sicht erträumt hat”, erklärt der Psychologe Alberto Iturra  gegenüber der spanischen Tageszeitung El País.  Es sei wichtig, sich gegenseitig Zeit zu geben, um wieder zur “Normalität” zurückzukehren.

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